Verfasst von Lance1 am Dienstag, 24. August 2010 um 11:14
Zu den 6 Jungs goin by the names of Chocolococolo, Dimitri, Fux, Knackeboul, Equadrat und Kwest aus dem Berner Langenthal gibt’s viel zu viel zu erzählen, als dass es in mein übliches Format passen würde. Nur drei Dinge: Sie sind an der Rap Night der diesjährigen Musikfestwochen in Winterthur (Donnerstag 26. August, 18:45) zugegen, zusammen mit Schweizrap’s Finest Bandit und Prinz Pi (gratis Eintritt!!).
Schweizweit bekannt wurden die Jungs durch einen verstorbenen Freund, über den ein ganzer Film gedreht wurde und dem sie das untenstehende Video “Mir näh di mit” gewidmet haben. Was für ein abartig rübergebrachter Track.
Und zieht euch die beiden nachfolgenden Videos und im Anschluss ihre vollgestopfte Website www.mundartisten.ch rein.
Nach all dem Gangstabullcrap wieder mal was Vernünftiges: Mac Miller ist ein erst 18jähriger Rapper aus Pittsburgh und aus Wiz Khalifa’s hilariös-sagenumwobener Taylor Gang. Bis jetzt hat er zwei Mixtapes rausgehauen (die ich in nächster Zeit droppen werde) und diese Videostafette mit dem Namen “A Day In The Life Of Mac Miller In Four Parts” mit 4 wirklich stylish gemachten Low-Budget-Videos. Die Tracks sind dabei der Grund dieses Postings: Miller rappt “nur” über Party & Bullshit, ist IMO ein Mittelding zwischen Asher Roth und den Cool Kids und rappt und croont sich dermassen dope über die relaxten Beats, das man sich kaum entziehen kann. Wie immer empfehle ich euch schwer, euch das reinzupfeifen.
“A Day In The Life Of Mac Miller In Four Parts” mit 4 Videos und 4 Downloads geht weiter nach dem Jump!
Verfasst von Lance1 am Mittwoch, 14. Juli 2010 um 12:01
Selten hat der Rubriktitel so gut gepasst wie bei J. Cole. Einerseits die perfekte Sommermusik, entspannt-smoothe Beats und relaxt gerappte Geschichten über Weiber und Ähnliches. Andererseits versprüht das Werk eine meiner Meinung nach eine echt abartige Dopeness. J. Cole rappt bereits auf technisch höchstem Niveau ohne es zu übertreiben, singt gleich noch seine Hooks (!) und verfolgt gleichzeitig mit selbstproduzierten (!!) Beats ein absolut eigenständiges Soundbild. Alles zusammen auf einem Debütmixtape, das auch noch simpel “The Warm Up” heisst. Superstaralarm. Zieht euch diesen Track rein und ihr glaubt mir!
Verfasst von Lance1 am Mittwoch, 7. Juli 2010 um 17:10
Verdammich, wieso hab ich mir den Imperator noch nie angehört?! Dope as hell. Der Track bzw. das Video hier ist die Single zu seinem im Herbst erscheinenden Album “The Last Emperor & The Wizards Wardrobe”.
The Last Emperor aus Philadelphia hat seinen Namen interessanterweise einem chinesischen Historienfilm entlehnt und auch sonst schon eine längere Business-Oddysee hinter sich als ganz Slaughterhouse zusammen: Er war mal bei Dr. Dre’s Aftermath gesignt und da nichts weniger als dessen direktes Protégé. Später hat er noch eine ganze Platte beim untergehenden Rawkus-Label gemacht, die dann nie releaset wurde usw. usf. Jedenfalls scheint er jetzt mit eigenem Label back zu sein. Lyricism 101. Mixtape nach dem Jump.
Verfasst von Lance1 am Montag, 5. Juli 2010 um 10:58
Releasedate: 01.05.2010, Attic Room Products
Mit zwei Monaten Verspätung hat’s auch der Rapblog noch geschafft. Der auf Englisch reimende NJ aus Schaffhausen kommt aus einer kleinen Stadt mit grossen Zielen reingeschneit. An Einflüssen zählt er so ziemlich jeden bekannten Black Music-Rhymer und Mixtape Hustler der Staaten auf, gewürzt mit den beiden Deutschen Afrob und Samy. Ein weiterer Blick auf Cover und Tracklist lässt auf ein Klischeefestival erster Güte schliessen, von “Dirty Talk” über “Ill Shit” und den “50 Bars” bis zur “Boothsession” ist alles am Stizzle, einzig der “Takeover” fehlt noch. All das zeigt dem oberflächlichen Menschen wieder mal, wie dämlich seine ersten Eindrücke sein können: (Weiter lesen…)
Verfasst von Lance1 am Dienstag, 29. Juni 2010 um 10:06
Keine Angst. Rapblog verteilt nicht vom einen auf den anderen Tag Props für durchschnittlichen Streetrap, weil dem Lance im Kater Musik plötzlich anders reinkommt. Hier ist ein Video aufgetaucht von 2001, das zeigt, weshalb alle Eko als der Newcomer überhaupt gefeiert haben. Track ist absolut mörder. Und stellt gleich wieder die Frage, wie einem Rapper derartig dope Flows und Punches abhanden kommen können. Nach den verkrampft-humorlosen Strassenausflügen hat er sich ja mit Ekaveli noch komplett der Wackness bzw. Lächerlichkeit preisgegeben und auch sonst so ziemlich jeden Backinsgame-Pfad ausgetreten.
Video und MP3 nach dem Jump.
Verfasst von Lance1 am Sonntag, 6. Juni 2010 um 20:49
Gangsta Gibbs ist ein Rapper aus dem Süden, der von vielen in den Staaten als Rap-Hoffnung gehandelt wird. Auch Vergleiche mit Tupac werden häufig und (in den USA sowieso gerne) herangezogen, was Stimme und die Themenwahl seiner Tracks betrifft. Hat wirklich was, sieht auch etwas ähnlich aus. Er ist definitiv keiner dieser Wack Ass Flames aus dem Dirty Dirty, die ohne Skills und Inhalte rappen, sondern ein jetzt schon verdammt talentierter Lyricist.
Auf ihn aufmerksam wurde ich das erste Mal wegen seines Killer-Features auf JD Era’s Übertape Th1rt3en, sein Mixtatpe “The Miseducation of Freddie Gibbs” machte aber einen ziemlich schwachen Eindruck. Jetzt kursieren aber zwei Tracks seines anstehenden Street Albums mit dem dopen Namen “Str8 Killa No Filla“. Vor allem der Joint mit Bun B burnt brutal. Was laber ich noch lange, hört euch einfach die Tracks an. (Weiter lesen…)
Verfasst von Lance1 am Mittwoch, 12. Mai 2010 um 11:56
Wurde aber auch Zeit, hier mal einen Producer reinzunehmen. Und es wird sicher nicht der letzte bleiben. Araabmuzik ist einer von mehreren Dipset-Producer und kommt aus Providence, New Jersey. Das Interessante an Araab ist die Tatsache, dass er gerade mal 20 Jahre alt ist und schon die übelsten Mörderbeats zusammenschraubt. Er hat schon für JR Writer, Hell Rell, Vado und natürlich den General himself Beats geschraubt. Aufgefallen ist er mir, weil er das letzte Killa Cam-Tape Boss of all Bosses 2 nicht nur komplett produziert hat, sondern es sich leisten kann, auf einem Free Mixtape die übelsten Bretter für 120 Sekunden-Freestyles zu verbraten. Zwar klingen viele seiner Beats noch nach dem typischen Dipset-Hihat-Geprügel, aber das Potenzial ist definitiv in rauen Mengen vorhanden.
Um euch die Skills gebührend präsentieren zu können, gibt es zwei Instrumentals und zwei ganze Tracks zum Laden. (Weiter lesen…)
Verfasst von Lance1 am Donnerstag, 22. April 2010 um 09:56
Release: 2006, Free Download
Au backe. Ich bin verliebt. Schon wieder. Wie ihr schon beim RIA 12.1 sehen und hören konntet, ist Blacastan einfach dope. Und das Mixtape hier wird dem Video mehr als gerecht. Keine Angst hier, er rep’t nicht 60 Minuten lang für die Kultur, sondern spittet mehrheitlich Street Shit eben genau gegen den ganzen Billigscheiss im Radio. Wer’s nach den beiden Ansagen heute nicht geblickt hat, zieht sich den Battletrack Want Beef.mp3 rein. Oder den ‘05 Freestyle.mp3. Gottverdammich ist das dope. Für alle anderen: Ladet das Tape!
Debütalbum “Blac Sabbath” out am 4. Mai! (Weiter lesen…)
Verfasst von Lance1 am Donnerstag, 22. April 2010 um 09:35
Das letzte RIA ist mittlerweile schon drei Wochen her, hat aber nichts von seiner Dopeness verloren (JD Era – Th1rt3en Mixtape). Und da ich euch auch nicht irgendeinen halbgaren Bullshit liefern will, dauerts manchmal etwas.
Diese Woche wird’s fast ein bisschen kitschig, so gut oder so klischeehaft hat das RIA-Motto noch selten gepasst. Das eigene Motto des MCs aus Connecticut lautet:
You will never catch Blacastan rocking a mullet or a neon cardigan. Blacastan will never duet with a boy band or auto-tune his lyrics. His sound is not only the past, but a glimpse of an unpaved lane on the highway to hip hop’s holy land, the physical embodiment of this rap shit the way it was meant to be heard.
Eben. Aber bevor ihr mir (zugegebenermassen nicht zu Unrecht) ewiges Kulturgenöle in die Kommentare reinschreibt, zieht euch bitte diesen Track nach dem Jump rein. Das ist ganz einfach richtiger, richtig doper Rapshit mit dem passenden Beat, einem dopenessversprühenden Rapper und gut umgesetztem Low Budget-Video. (Weiter lesen…)